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Latest tracks by NECRONOMICON - New Album!

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Reviews of the new Album INVICTUS

www.xxl-rock.com Review

Necronomicon gehört zu der Sorte Band, die das Pech gepachtet haben. Obwohl sie (Gründungsjahr 1984!!) zur den Veteranen der deutschen Thrash Szene gehören, haben sie es (aus den verschiedensten Gründen) niemals geschafft, es erfolgstechnisch ihren Mitstreitern Destruction, Sodom oder Kreator gleichzutun. Damit teilen sie das Schicksal von einigen anderen Thrash Bands aus dieser Zeit (wie Darkness, Assassin, Living Death oder Protector), die über den Status eines Geheimtipps für die waren Kenner nie hinweg gekommen sind. Leider wird sehr oft fehlender Erfolg mit fehlender Qualität gleichgesetzt. So schreibt ein völlig verblendeter Schreiberling in seiner Plattenkritik für eine große Metal Zeitschrift von „Thrash aus der B-Liga" - Freunde, da könnte ich mich tagelang drüber aufregen!!!! (ruhig Blut, Brauner! - Sven)
< Gottseidank tun Necronomicon dies nicht, sondern machen das einzig vernünftige: Sie haben niemals aufgegeben, auch wenn mittlerweile von der Ur-Mannschaft Sänger und Mastermind Volker „Freddy" Fredrich übrig geblieben ist. Mehr noch: Mit „Invictus" hauen sie einen Thrash Überhammer raus, der sich gewaschen hat!! Ganz ehrlich: Ein solches Monster von Album hätte selbst ich den Kollegen nicht zugetraut!! Schon der erste Track „Invictus" knüppelt alles, aber auch wirklich alles nieder! Das ist Thrash Metal der absoluten Spitzenklasse! Ein Riffgewitter nach dem anderen, brutal, schnell und immer auf den Punkt!! Hier reiht sich ein Spitzensong an den nächsten, man kommt auf dem Mitbangen gar nicht mehr heraus. In den letzen Jahren kam ja so manches sehr gute Thrash Album auf den Markt - aber das hier schlägt sie alle(ich kann mich gar nicht mehr beruhigen)!!
Ok, manchmal stören die eingestreuten Sprachsamples etwas, aber das ist jetzt echt Meckern auf allerhöchstem Niveau!
Dieses Album ist für JEDEN Metaller etwas, das steht für mich zweifellos fest!! Leute unterstützt diese famose Band, kauft das Album, geht auf die Konzerte, damit es auch der letzte Poser begreift: NECRONOMICON ARE BACK IN TOWN!!! Auch wenn´s eigentlich 26 Jahre zu spät kommt: Wenn einer den Mega-Durchbruch verdient hat, dann diese Band! An diesem Thrash Meisterwerk müssen sich alle Bands, die in diesem Jahr etwas veröffentlichen, messen lassen!! Wer gar nicht genug bekommt: Das limitierte Digipack bietet noch 5 Live-Bonus-Tracks!
Christian Hemmer

http://www.xxl-rock.com/index.php/cd-reviews/cd-reviews-n-o/2091-necronomicon-invictus.html


www.metalglory.de Review

Heute auf dem Plan stehen die Thrasher NECRONOMICON. Sie gehören zu einer der ältesten Thrash - Bands aus deutschem Hause. Ihre Gründung liegt immerhin schon 28 Jahre zurück. Ich muss zugeben, dass mir die Band schon etwas länger bekannt ist, aber ich habe mich noch nie groß mit ihr beschäftigt. Dies ändert sich ab heute, denn heute liegt mir ihr siebentes Machtwerk namens „Invictus“ vor.
Den Anfang macht der Titeltrack „Invictus“, welcher mit einem kleinen und netten Sprachsampler eingeleitet wird. Der Song packt gleich von Anfang die große Thrashkeule, gespickt mit treibenden Riffs und gut gesetzten Midtempo – Parts, aus und haut ordentlich auf die zwölf. So muss ein Album anfangen. Was mir auffällt ist, dass der Sound nicht zu 100% sauber produziert ist, was dem Album einen schönen dreckigen Charme verleiht. Direkt nach „Invictus“ folgt der Song „Unleashed“, der sich vermeintlich nahtlos an den vorrausgegangenden Track angleicht. Hier wird ein Riff nach dem anderen verschossen und gibt dem Album einen schönen Vortrieb.
Die Double-Bass verleiht dem ganzen noch den nötigen Druck und schiebt das Gesamtwerk noch weiter voran. Dazu kommen noch gut gesetzte Breaks zwischen den Up- und Midtempo-Parts, welche zu überzeugen wissen. „Thoughts Running Free“ empfehle ich an dieser Stelle mal. Zu der guten Arbeit an den Instrumenten kommt Sänger Freddy, der gewohnheitsgemäss mit seiner Stimme überzeugt, im Song „Unconquered“ kommt er einem Lemmy von MOTÖRHEAD meiner Meinung nach sehr nahe.
Fazit:
Ein gutes und überzeugendes Thrash-Album. NECRONOMICON schafft es hier ein Riffgewitter los zu lassen, dabei aber gleichzeitig mit Abwechslung zu punkten. Der eine oder andere Break gefällt mir persönlich nicht ganz so gut bzw. hätte ich nicht vermisst, wenn er fehlen würde. Im Endeffekt aber wirklich überzeugend.
Anspieltipps:
Invictus, Bloody Bastards, Face To The Wall

http://www.metalglory.de/reviews.php?nr=22001


www.metal.de Review

Invictus

Der Verlauf ihrer Karriere liest sich wie eine katastrophale Leidensgeschichte. Obwohl der Bandkopf Volker „Freddy“ Fredrich mit DESTRUCTIONs Schmier die Schulbank gedrückt hatte, blieb seiner Band der große Thrash-Durchbruch verwehrt. In den 80ern zwang ihr damaliges Label GAMA-Records die Band dazu, für 10 Jahre (!) ihre Namens- und Songrechte abzugeben. Das nächste Label (D&S Records) meldete Insolvenz an und tauchte unter. Zwischenzeitlich verbrannte das meiste Equipment der armen Jungs in ihrem Proberaum. Und dann kamen die 90er und Thrash hat kein Schwein mehr interessiert.
Und was tun nun die vier Herren Anfang 2012? Sie veröffentlichen mal eben eines der besten Genre-Alben seit Jahren. Das mag sich übertrieben anhören. Ist es aber nicht. "Invictus" ist ein Meisterwerk geworden, bei dem die Kinnlade die ganze Spielzeit lang irgendwo auf Brusthöhe baumeln bleibt. NECRONOMICON spielen sehr melodischen Thrash, der zeitweise mit klassischem Heavy Metal verschmilzt und so für eine ungeheuer spannende Mischung sorgt. Das Album strotzt nur so von geilen Ideen, die fast immer perfekt umgesetzt werden. Los geht es mit dem Titeltrack. Eine gesprochene Passage leitet das Spektakel ein, gefolgt von einem Über-Gitarrenlick. Melodie, ein bis ins Mark gehender Schrei und ab gehts mit durchgedrücktem Gaspedal. Was für ein Energiebolzen! Die Songstrukturen sind oft etwas ausgefeilter (man denke an die dänischen ARTILLERY), jedoch stets fokussiert und genau auf den Punkt gebracht. Ganz ehrlich – hier gibt es so viele Kracher, dass es schwer fällt, sie alle aufzulisten. Jeder Song besitzt einen eigenen Charakter, zusammen ergeben sie ein homogenes Bild, es fehlt weder an Abwechslung, noch an Energie. Wunderschöne Soli sind hier Standartware und über allem thront die Stimme von Volker. Spätestens mit diesem Album zeigt der Mann, dass seine Kehle momentan zu einer der besten im ganzen Thrash-Gebiet gehört.
Selbst der etwas schwächere Song „Thoughts Running Free“ kann lediglich im Detail nicht überzeugen. Ist auch schwer, wenn man von perfekten Kompositionen wie „Upon Black Wings“ und „Bloody Bastards“ umgeben wird. Manchmal passen die cineastischen Einspieler zwischen den Songs nicht ganz in den Rahmen. Aber das war es auch schon mit Kritik. Der Rest ist Lob, Lob und nochmals Lob! Ganz ehrlich – wer mit diesem Album nichts anfangen kann, der steht einfach nicht auf Metal. Diese Scheibe ist genreübergreifend gut. Perfekter Sound, perfekte Balance zwischen Härte und Melodie und sogar eine Halbballade, die selbst HELLOWEENS Meisterwerk „Keeper Of The Seven Keys“ bereichert hätte („Before The Curtain Falls“).
Mit „Invictus“ bringen NECRONOMICON schon direkt zu Jahresbeginn einen absoluten Höhepunkt. Hoffentlich braucht die Band nicht erst einen rührenden Dokumentarfilm, damit die Fangemeinde endlich erkennt, dass es abseits der großen drei Thrashern aus dem Ruhrpott auch noch eine andere Kapelle gibt, die das Potential für die Bühnen dieser Welt mit sich bringt. Ernsthaft – kauft es!

http://www.metal.de/thrash-metal/review/necronomicon/48932-invictus/


www.metalnews.de Review

"Unbezwingbar." Seit ihrer Gründung im Jahr 1984 brachten es die badischen Thrash Metaller NECRONOMICON auf immerhin sechs Alben, wobei die Formation zuletzt vor vier Jahren mit „Revenge Of The Beast“ von sich reden machte. Vier Jahre später sind die Herren bei Massacre Records untergekommen und holen mit „Invictus“ zum inzwischen achten Schlag aus.
Zwar scheint sich Frontmann Freddy auch nach knapp 30 Jahren sowohl stimmlich als auch im Hinblick auf seine Gesangslinien stark an DESTRUCTION-Röhre Schmier zu orientieren, abgesehen davon bleibt auf „Invictus“ jedoch so gut wie nichts beim Alten und das ist auch verdammt gut so: Schon der Titeltrack kommt natürlich gewohnt thrashig aus den Boxen, mutet aber gleichzeitig unerwartet melodiös und vielschichtig an und auch der weitere Verlauf des Albums soll zeigen, dass bei den Herren aus Lörrach seit „Revenge Of The Beast“ eine deutliche musikalische Entwicklung stattgefunden hat. Auch das folgende „Unleashed“ schlägt in die eine ähnliche Kerbe wie der Opener und bei „Upon Black Wings“ sind schließlich die frühen IRON MAIDEN mehr als deutlich als Inspiration auszumachen, was den Songs als schönes Gegengewicht zur gewohnten Härte eine unüberhörbare Heavy Metal-Schlagseite verpasst. „Before The Curtain Falls“ wartet schließlich gar mit balladesken Momenten auf, was anfangs durchaus befremdlich wirken kann, im weiteren Verlauf soll aus dem Song jedoch noch eine überaus ansprechende Stadionrock-Nummer werden. Natürlich klingen NECRONOMICON trotz all ihrer neuen Experimentierfreude nicht plötzlich weichgespült und so sind mit Liedern wie etwa „Unconquered“ und „Pandora’s Box“ auch genügend waschechte Abrissbirnen auf der Platte vertreten, um den Thrash Metal-Fan nicht zu verprellen, allerdings zeigt sich auch hier, dass es auf „Invictus“ viel zu entdecken gibt: Trotz gnadenlosen Riffattacken verbergen sich in den Songs immer wieder mehr oder weniger versteckte Melodieläufe und intelligente Breaks, die das Zuhören aufregend gestalten. Auch an der Produktion des Albums gibt es bei fetten Gitarren und kraftvollem Schlagzeug nichts auszusetzen, was kaum verwundert, da bei Mix und Mastering ein gewisser Achim Köhler seine Finger im Spiel hatte. Als zusätzliche Dreingabe finden sich auf „Invivtus“ noch eine Neuaufnahme von „Possessed By Evil“, welches ursprünglich auf dem Debüt der Truppe zu finden war sowie vier Live-Songs, die das Album abrunden.
Mit „Invictus“ melden sich NECRONOMICON mit einer hervorragenden Platte zurück, die auf ganzer Linie zu überzeugen weiß: Neben ihren bekannten Qualitäten stellen die Badenser auf ihrem neuen Album ein nie da gewesenes Maß an stilistischer Vielfalt zur Schau und brillieren obendrein mit der musikalischen Selbstsicherheit von fast 30 Jahren. Unbedingt ausprobieren!

http://www.metalnews.de/cds/Necronomicon+-+Invictus.7160.html


www.bleeding.de Review

NECRONOMICON sind trotz fast dreißigjährigen Bestehens in Deutschland erstaunlich unbekannt. Dabei haben die Thrasher aus Süddeutschland bereits nicht nur einiges an Demos, sondern auch bereits 6 Alben veröffentlicht, das letzte vor 4 Jahren. Vielleicht ist dies den vielen Steinen geschuldet, die NECRONOMICON im Laufe der Jahre in den Weg gelegt wurden. Dass dennoch immer weitergemacht und sich nach mehreren Jahren Pausen regelmäßig aufgerappelt wurde, spricht dabei für die Band. Mit "Invictus" liegt nun die siebte Scheibe der Truppe um Gründungsmitglied, Gitarrist und Sänger Freddy vor.
Wie auch bei der letzten Scheibe erwartet die Fans eher moderner Thrashmetal, dem die "Drei-Akkorde-rauf-und-runter"-Nähe zu den Wurzeln des Thrashs fehlt. Es erwarten den Hörer ordentlich abgemixte Riffs mit vollem Klang. Dabei wird das Rad nicht neu erfunden, aber Melodie und Rhythmen sind eingängig. Geblieben als unverkennbares Markenzeichen ist die Stimme von Urmitglied Freddy, die besser den thrashigen Stil nicht repräsentieren könnte - ohne dabei altbacken zu wirken. Der Titelsong 'Invictus' hat mich zu Beginn allerdings nicht vom Hocker gehauen. Zu gleichförmig die Riffs und zu platt die Melodie. Das hinterdrein gerufene "Invictus!", mehrfach wiederholt, brauchte ich auch nicht unbedingt, aber derlei Firlefanz ist ja modern. Im Prinzip steckt in diesem Song auch schon die ganze Negativ-Kritik an der Scheibe, denn danach steigert sich die Hörlaune von Song zu Song. 'Unleashed' besticht dabei mit treibenden Rhythmen, geprägt nicht etwa von Doublebass-Einlagen, sondern von den rasant bearbeiteten Toms. Fast noch oldschool der Track. Eingebrannt hat sich allerdings bereits nach wenigen Durchgängen vor allem 'Bloody Bastards', da der Refrain nicht nur zum Mitzucken einlädt, sondern volle Möhre mitgegrölt bestens für den Aggressionsabbau geeignet ist. 'Unconquered' besticht hingegen mit einer friedlich gezupften Gitarrenpassage, deren ruhige Atmosphäre durch die bedrohlich tiefe Stimmfärbung jäh beendet wird. Passend zum Songtext. 'Upon Black Wings' ist dann recht ausgewiesen etwas für TESTAMENT-Fans, wobei gerade die Hörer der ersten Stunde der Band mit NECRONOMICON gut leben können sollten. Darauf folgt mit 'Face to the Wall' der nächste Ohrwurm, dessen Riffing mehr in Richtung Midtempo geht. Die Gangart wird insgesamt schwerer und die Doublebass bekommt passagenweise ihren großen Einsatz. Nach wie vor hallt der Refrain in meinem Ohr, steht er doch im Kontrast zu den irre schnell rausgehauenen Strophen. "Invictus" bietet aber nicht nur Neues, sondern mit 'Possessed by Evil' auch einen neu aufgenommenen Klassiker, Fans der frühen Jahre dürften sich darüber freuen. Trotz des sauberen Mischs wirkt die Version nicht zu steril, und die neu eingespielten Gitarren verleihen dem Song mehr Kraft. Mit 'Before the Curtain Falls' hat sich im Übrigen auch beinahe so etwas wie eine Ballade auf "Invictus" geschlichen - geht gut ins Ohr und lädt zum Mitsingen ein.
Fazit: "Invivtus" wirkt um einiges ausgereifter als der unmittelbare Vorgänger "Revenge of the Beast". Zwar schlagen NECRONOMICON einen eher moderneren Weg in der Sparte des Thrashmetal ein, heißt aber nur, dass das Quartett nicht auf den Pfaden des Oldschool verweilt. Mit zwei, drei echten Ohrwürmern lohnt sich der Silberling durchaus, und in der Digipack-Version sind noch 4 Live-Mitschnitte enthalten. TESTAMENT-Fans dürfen beherzt zugreifen, genauso wie diejenigen, die LIVING DEATH nachtrauern. Alle Käufer der Erstauflage erwartet übrigens noch eine Unplugged-Version von 'Possessed Again...', die sich mehr als lohnt.
Anspieltips: 'Bloody Bastards', 'Face to the Wall', 'Before the Curtain Falls'
Gesamtwertung: 8.5 Punkte

http://www.bleeding.de/index.php?show=review_de&id=3954


www.crossfire-metal.de Review

Der siebte Longlayer des Lörracher Quartetts seit ihrer Gründung 1983 liegt vor, und der prügelt mal thrashig und mal metallisch. Aber wie es Necronomicon auch anfassen, es wird immer schön oldschool. Dabei habe ich bislang nicht viel von der Band gesehen, traten sie doch mal bei einem Festival, aus mir unbekannten Gründen, nicht mehr auf. Na gut, auf dem Metal Bash 2004 nach den Schwedenheadlinern von „Wolf“ war auch nicht mehr viel zu holen. Sei es drum. Nach den versöhnlichen Klängen der ersten drei Tracks dieses Albums, können sie das hohe Niveau halten. Ideenreich und eingängig präsentiert sich „Thoughts Running Free“, worin sich coole Riffs und Soli die Klinke geben, bei einer Doublebass, die auch nach einer solchen klingt, und nicht nach nervendem Geklacker. Das straighte „Upon Black Wings“ und das eingängige „Face To The Wall“ gehen auch schön sparsam damit um. Natürlich ebenso das nicht uncoole “Before The Curtain Falls”, in dem leisere Parts Verwendung finden. Zum Schluss trampelt das oberschnelle “Possessed By Evil” noch einmal alles platt und beweist, wie sehr mit Necronomicon noch zu rechnen ist, hoffentlich nicht nur auf dieser Scheibe, mit der Abandoned-Tröte am Ende. Angereichert wurde mein vorliegendes Format mit einer akustischen Version von „Possessed…“ und vier Live-Tracks aus Russland, die man getrost mal gehört haben darf. Neben Vendetta und Accu§er kommen derzeit so einige germanische Thrash-Veteranen mit coolen Alben aus der Versenkung. So auch die Südlichsten Vertreter dieser Zunft, Necronomicon.
Note: 8.5 von 10 Punkten

http://www.crossfire-metal.de/cd-reviews/necronomicon-invictus/


Metalize.me Review

„Invictus“ heißt der neue Output der unkaputtbaren Old-School-Thrasher NECRONOMICON, der total überzeugt und eine der geilsten Thrash Scheiben der letzten Zeit darstellt.
Mitte der 80iger rumpelten die Jungs noch als eine Mischung aus HELLHAMMER und SODOM vor sich hin,. Davon kann jetzt keine Rede mehr sein. Man merkt zwar deutlich das hier noch Old School Thrash gespielt wird und, wie soll ich es erklären, es klingt charmant nach Rumpel Metal, es rumpelt aber nicht mehr, das hier mittlerweile präzise gespielt wird und ein geiles Riff das nächste jagt. Der Sound stimmt, die Songs stimmen, egal ob Aufbau oder Ohrwurm Charakter. Manchmal kommen ein paar ANVIL Anleihen hoch, wie beim vierten Track „Thoughts Running Free“ und nicht nur musikalisch können hier Vergleiche gezogen werden, denn auch NECRONOMICON haben mit mehreren Schicksalsschlägen in der Vergangenheit zu tun gehabt. Vielleicht soltle die Band auch mal über einen Film nachdenken, der die Band dann ebenso hochputscht? Aber eigentlich brauchen diese das gar nicht, bei solch einem starken Album. Aber nicht nur astreine harte Thrasher finden sich auf dem neuen Album. Wenn man sich „Upon Black Wings“ mal anhört, könnte man meinen hier seien IRON MAIDEN Mitte der 80iger unterwegs. Zumindest vom Grundriffing her. Dann gibt es auch Midtempo Songs die eine gewisse SLAYER Attitüde in sich tragen, wie z.B. „Face To The Wall“ am Anfang. „Before The Curtain Falls“ ist dann eine lupenreine Heavy Metal Nummer und hier spürt man auch am besten den Vergleich von Sänger Freddy (einziges Gründungsmitglied) den ich gerne anbringen möchte, denn der klingt irgendwie wie eine Mischung aus Schmier von DESTRUCTION und Kai Hansen von GAMMA RAY– und das durchaus positiv. Neben den anderen zahlreichen erstklassigen Nummern kommt noch eine Neueinspielung des alten Bandklassikers „Possesed By Evil“ und, wenn man sich für die Version mit Bonustracks entscheidet noch 4 Live Tracks und eine auch sehr gute Akkustik Nummer, die zeigt, welches Spektrum die Musiker mittlerweile abdecken können. Kein Vergleich mehr zu deren alten Scheiben. Mir liegen zwar keine Preise vor, aber hier solltem an für ein paar Euro mehr wirklich die Bonustrack Version abgreifen, wenn man mal überlegt das solche 5 Tracks zu LP Zeiten durchaus als eigenständige EP veröffentlicht worden wäre zu einem stolzen Preis.
Fazit
An alle Thrasher da draußen: Greift zu, diese Band hat endlich mehr Aufmerksamkeit verdient. Eines der Thrash Highlights der letzten Jahre!

http://www.metalize.me/rezensionen/cd-rezensionen/443-necronomicon-mit-invictus



Mega-Metal.de Review

VÖ: 27. Januar 2012 Massacre Records
27 Jahre (!) nach ihrem selbstbetitelten Debütalbum ist "Invictus" erst das siebte Album der süddeutschen Thrasher Necronomicon, die im vergangenen Vierteljahrhundert so einige Rückschläge hinnehmen mussten. Mittlerweile ist Gitarrist und Sänger Freddy das einzige verbliebene Gründungsmitglied. "Invictus" ist Thrash Metal, wie er im Buche steht und kann in einem Atemzug mit Megadeth, Sodom, Overkill & Co. genannt werden. Blitzsaubere Riffs, oftmals Highspeed-Drumming und eine sehr angenehme Stimme von Sänger Freddy, der auch in den gelegentlichen Ausbrüchen nach oben stets eine gute Figur macht. "Unleashed" entpuppt sich als Hit, "Bloody Bastards" versprüht gar ein bisschen Punk-Attitüde, "Before The Curtain Falls" schlägt ruhigere Töne an und einer der größten Hits der Band, "Possessed By Evil", erstrahlt in neueingespielter Version und erreicht in Sachen Geschwindigkeit mitunter Legion Of The Damned-Niveau. Das Digipak enthält darüber hinaus noch vier Bonus Live-Tracks aus Russland. Eine amtliche Thrash-Vollbedienung, die rundum Spaß macht und vor Spielfreude und Energie nur so strotzt.
(maz)
- 8/10 -

http://www.mega-metal.de/cdreviews/bandsn/necronomiconinvictus.html


Sleeze Metal Review

V.Ö. 27.01.
Sie ist schon eine geraume Weile im Geschäft, die süddeutsche Trash Legende Necronomicon. Seit 1984, dem Orwell´schen Jahr, um genau zu sein. Aus damaliger Zeit ist nur noch Freddy dabei, der dieser Band nach wie vor Leben einhaucht, und zwar was für Welches. Bereits das vor vier Jahren erschienene Werk „Revenge of the beast“ heimste Punktezahlen im oberen Bereich ein und lieferte einen weiteren Grund, Necronomicon zu erhalten.
Was für ein Glück. Denn zu Beginn dieses Jahres, welches bereits jetzt mit einer ganzen Reihe guter Veröffentlichungen glänzen kann, tritt „Invictus“ zu einem gnadenlosen Siegeszug an. Ein Album, das man getrost ins Regal zu den anderen teutonischen Meisterwerken des Trash Metals stellen kann. Ein Ort, der dieser Band bisher verwehrt zu bleiben schien. Bereits der Start mit dem Titeltrack zeigt allen jungen Burschen, wo der Hammer hängt und wie man diese Art von Musik abwechslungsreich, dynamisch und doch prägnant gestalten kann. Dazu kommt Freddys Organ, das bisweilen wie das von Andy Deris im Stimmbruch klingt (oder umgekehrt), dem Ganzen aber die nötige Substanz gibt, die ich bei so manch anderen, vor allem jüngeren Bands so vermisse.
Nicht minder ungebremst knallt „Unleashed“ aus den Boxen. Und als wäre es das einfachste der Welt, schüttelt man bei „Bloody Bastards“ ein weiteres Riffsortiment aus dem Ärmel, das den Headbanger umgehend zur Luftgitarre greifen lässt. Dass die Truppe aus heimatlichen Gefilden kommt, wird spätestens hier klar, Kreator lassen grüßen. Ohne allerdings den Verdacht aufkommen zu lassen, hier sei eine billige Kopie am Werk. Sämtliche Nummern sind zwar vielschichtig konstruiert, zu Beginn eines Jeden weiß man nicht, was einen am Schluss erwartet. Aber dennoch weit davon entfernt, den Hörer vor größere Probleme zu stellen. „Thoughts running free“ könnte ein Überbleibsel aus seligen NWOBHM Zeiten sein, ist es aber nicht. Es folgen solch fulminante Hits wie „Upon black wings“ oder „Face to the wall“. Mal knüppelhart, mal schleppend. Bei „Pandora´s Box“ fällt „Invictus“ in ein kleines Loch, was noch lange nicht heißt, dass hier womöglich Durchschnitt präsentiert wird. Spätestens bei „Before the curtain falls“ ist alles wieder im Lot. Ein sagenhafter Track, der mit akustischem Intro, wohlfeiler Gesangslinie und Violinenbegleitung glänzt, um dann in einen Midtempo Stampfer durch zu starten, der Accept zur Ehre gereicht hätte. Wer hier nicht ehrfürchtig vor den Lautsprechern auf die Knie fällt, darf seine Kutte beim regionalen Heavy Metal Bezirksvorstand abgeben, fertig. Abgerundet wird das Album von einer aktuellen Version von „Possessed by evil“, einem Relikt aus der Gründerzeit von Necronomicon (Als Bonbon, sprich auf der Digipack Ausgabe, gibt es diesen Track noch als Akustik Version hinterher, dazu noch vier Live Aufnahmen aus Russland).
„Invictus“ hat das gewisse Etwas, von dem ich immer noch nicht genau weiß, was es ist. Und zwar von Anfang an mitten hinein, das Album knallt gewaltig. Achim Köhler hat hier ein Tonträger gebastelt, welcher das Zeug zu einem Klassiker hat. Das beste Trash-Metal Album seit der letzten Overkill. So und nicht anders sieht es aus.
Autor Fränky

http://www.sleaze-metal.com/reviews/read/cd/necronomicon-invictus.html


Twilight Magazin Review

Wahnsinn….seit 1984 sind N. als deutsche Thrash-Metal Band am Start, dies ist ihr 7. Studioalbum und gleichzeitig, das erste welches mir zu Ohren kommt. Schande!!!
Wahnsinn….seit 1984 sind N. als deutsche Thrash-Metal Band am Start, dies ist ihr 7. Studioalbum und gleichzeitig, das erste welches mir zu Ohren kommt. Schande!!! Leider gab es aber wohl auch immer wieder üble Schicksalsschläge, die eine höhere Popularität der Band verhinderten. Doch jetzt kann es weiter gehen und ein super Album namens „Invictus“ ebnet den Weg. Die Musik der Band erinnert mich ein wenig an Destruction, wobei mir die Vocals von Mastermind Freddy etwas besser gefallen und die Songs nicht so hektisch sind wie auf den letzten Alben von Destruction. Die Songs sind fast ausschließlich schnell, allerdings sehr eingängig und mit sehr geilen Riffs, Breaks und Soli versehen. Aus jedem Song klingt die Erfahrung der Band und die gute Produktion von Achim Köhler runden dieses geniale Thrash-Paket ab. Zu den 10 Songs gibt es im Digipack noch 4 Livemitschnitte alter Klassiker. Insgesamt ein starkes Album, welches die Erfahrung der Band wiederspiegelt und für Fans von traditionellem Speed-Thrash-Metal ein Muss ist.

http://www.twilight-magazin.de/reviews/cds/item/invictus.html


Stormbringer.at

Ich gebe ja zu, dass ich NECRONOMICON spätestens nach dem 88er „Escalation“ Album vollends aus den Augen verloren habe. Demzufolge ist es mir auch völlig entgangen, dass die süddeutschen Thrasher mit „Invictus“ schon ihr siebentes Album am Start haben und seit 2004 wieder mächtig aktiven waren bzw. immer noch sind. Von den Gründungsmitgliedern ist zwar nur mehr Gitarrist/Sänger Freddy am Start, aber der Kerl steckte derart viel Herzblut in NECRONOMICON, dass man diese Band einfach von vornherein gern haben muss.
Es ist aber nicht nur der Sympathiebonus, der „Invictus“ zu einem wirklich verdammt geilen Album werden ließ, nein, das Quartett unter der Führung des alten Reckens Freddy setzt in ihren Songs derart auf Abwechslung, dass hier nahezu alles was der Metal so zu bieten hat abgegrast wird. Die knarzige Stimme von Freddy, der irgendwie eine heisere Ausgabe von Gerre meets John Connelly (NUCLEAR ASSAULT) darstellt, die Einflüsse von SLAYER („Bloody Bastard“), der deutschen Kollegenschaft („Pandoras Box“), eine gesunde Portion Thrash’n’Roll („Thoughts Running Free“) und zwei reinrassige Power Metal Songs in der Form des speedig-beschwingten „Upon Black Wings“ und des halb-balladesken „Before The Curtain Falls“.
Dazu gibt es eine Neueinspielung des NECRONOMICON Classic schlechthin namens „Possessed by Evil“, welcher obendrein auch noch in einer wirklich verdammt starken Unplugged Version auf den Rundling gepackt wurde. Die DigiPack Variante weist obendrein noch vier Live Tracks eines Abstechers der Jungs in eine ihrer einstigen Hochburgen, nämlich Russland, auf. Mehr Value for Money und mehr an Abwechslung geht kaum mehr, verdammt geiles Thrash Package, welches die Kult Thrasher da zusammengeschnürt haben.
Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (19. Jänner 2012)

http://www.stormbringer.at/reviews.php?id=7473


Powermetal Review

Wer den heimatlichen Thrash Metal verehrt, der kommt an NECRONOMICON nicht vorbei!
Wenn von teutonischem Thrash Metal die Rede ist, dann denken viele zunächst ans Ruhrgebiet, manche aber sicher auch an den äußersten Südwesten der Republik. Die letztere Blickrichtung ist heute dann auch die richtige, wenn auch nicht das bekannteste Flaggschiff aus jenem Gaue im Mittelpunkt des Interesses steht, sondern vielmehr eine der beiden südbadischen Thrash-Bands, die in den letzten Jahren das Zerstörungstrio links und rechts überholt haben. Die Rede ist von vier Herren aus Lörrach, die sich im Jahre 1984 den Namen NECRONOMICON gegeben und sich nunmehr auf einen sehr angenehmen und sinnvollen Vierjahrestakt für neue Scheiben eingeschworen haben.
So kommt dieser Tage die vierte Veröffentlichung seit der 2000er-Comeback-EP in die Läden. Dieses sechste vollständige Studioalbum hört auf den schönen Namen "Invictus" und der Name wird dem Gebotenen nach meiner Auffassung auch sehr gerecht. Gut, vielleicht ist die Scheibe nicht völlig unbezwingbar, das werden ja auch von externen Faktoren ab, doch unüberwindlich ist sie auf jeden Fall. Zumindest dann, wenn man seinen Thrash Metal klassisch, räudig und teutonisch mag.
Über Innovation wollen wir daher auch gar nicht erst reden, denn das ist es sicher nicht, was der geneigte Fan von seinen NECRONOMICON-Jungs erwartet. Vielmehr erwartet er kompromisslos schrotende Riffs, räudige, ungezügelte Aggression, derbe Screams aus Freddys Kehle und geradlinige, schnörkellose Songs mit knackigen Refrains und hackendem Geballer hinter den Kesseln. Genau das serviert uns die Band, als hätte sich in den letzten Jahren nichts geändert, und das, obwohl Sänger und Gitarrist Freddy inzwischen das letzte verbliebene Originalmitglied der Truppe ist und sich mit schrillen Screams ein wenig zurückhält.
Das macht sich jedoch nicht negativ bemerkbar, hat Freddys Stimme doch immer noch den Wiedererkennungswert der alten Zeit. Das neue Team hat zudem außerordentlich gut eingefangen, worum es bei NECRONOMICON zu gehen hat. Spielerische Finessen der feinsten Bay-Area-Schule werden nicht geboten, wären hier aber auch fehl am Platze. Stattdessen gibt es neben der derben Keule dennoch auch sehr feine Leadmelodien, wie sie etwa bei 'Unconquered' auftauchen, wo sie gar eine gewisse MAIDEN-Note einweben, die aber nicht repräsentativ für das Album ist.
Song um Song kann mit einem einprägsamen, knackigen Refrain oder mit Samples als Stimmungselement aufwarten. So ist stets dafür gesorgt, dass der Wiedererkennungswert gleich bleibend hoch zu bewerten ist. Auch auf emotionaler Ebene finden sich kämpferische, aggressive, nachdenkliche und dunkle Stücke gleichberechtigt nebeneinander, sodass genügend Abwechslung geboten ist und die Band sich stilistisch und kompositorisch weit weniger limitiert zeigt, als man es von einer Teutonen-Thrash-Kultkapelle aus den goldenen Achtzigern erwartet. Die Produktion ist dabei druckvoll und differenziert, dennoch klassisch heavy und keineswegs steril. Besonders das Schlagzeug klingt viel natürlicher als es viele Genrekollegen - besonders aus Übersee - in den letzten Jahren hinbekommen haben.
Da ich bekanntlich in den Reihen der Teilzeit-Thrasher unseres Hauses wohl am ehesten derjenige bin, der seine Präferenz ganz im teutonischen Bereich und nicht in der Bay Area sieht, kann ich folgerichtig auch nicht umhin, den Lörrachern ein sehr gutes Album zu attestieren, welches das Thrash-Jahr 2012 würdig eröffnet und seinen Meister erst noch finden muss. Man darf gespannt sein, welche Antwort die anderen deutschen Thrash-Institutionen in den nächsten Monaten liefern werden, bis dahin gilt jedoch: Wer den heimatlichen Thrash Metal verehrt, der kommt an NECRONOMICON nicht vorbei!
Für Sammler gibt es noch den Hinweis, dass die Erstauflage eine sehr gelungene Akustik-Version zu 'Possessed Again...' (wann hat man so etwas im Thrash schon mal?) sowie vier live in Russland aufgenommene Songs als Bonus enthält.
Note: 9.5 / 10
Rüdiger Stehle, 17.1.2012

http://powermetal.de/review/review-Necronomicon/Invictus,19725.html


Behind the veil mag. Review

Usually bands with a long career like NECRONOMICON most they can do is to release a mediocre album that will give them the chance to tour or play some live shows.
For the speed/thrash metallers NECRONOMICON who started their career back in the 80’s things are not at all as I described above. I think that the band are going through a second youth which combined with the maturity they have as musicians can give us great albums like “Invictus”. This new release of theirs has interesting ideas (they even use a violin in the song “Before the Curtain Falls”) and above all variety. I liked and enjoyed very much the way that the band combines heavy, speed and thrash metal elements in their sound. For some strange reason this album brought to my mind ANNIHILATOR of the “Carnival Diablos” era (by the way Randy Black (ex – ANNIHILATOR) does a guest appearance on the album). I don’t mean that they copy the above mentioned band, since they have their own musical identity. To cut a long story short, NECRONOMICON strike back with a thrash metal album that not only the fans of the band and the genre will love, but it will also appeal to fans of other genres, since it has passion, dynamic rhythm sections and great melodies. I believe that NECRONOMICON along with ARTILLERY are the bands that still manage to impress me and sound fresh, although they have a career that started back in the 80’s. A must have…

http://www.behindtheveil.hostingsiteforfree.com/index.php/reviews/new-albums/236-necronomicon--invictus


battlehelm.com Review

NECRONOMICON “Invictus” (Massacre) I am not ashamed to say that I didn’t care for Necronomicon back in the 80s. I thought of them as second rate German thrash metal. Why bother with them when I got Assassin, Darkness or Exhumed. Not to mention Kreator, Sodom and Destruction. So I discarded with them and directed my attention at others. Which makes me a Necronomicon virgin before my encounter with new album “Invictus”. I must say that I’m pleasantly surprised by this album. It doesn’t feel as old and tired as I had expected. This is pretty fresh and very vital thrash metal that totally rocks my socks. If they were anything like this back in the 80s I have to whip myself stupid for passing on them. This is the stuff I can listen to hours after hours and not tire of. This is thrash metal to me. No bullshit, just full on power. Bloody hell what a treat this was. Anders Ekdahl

http://battlehelm.com/?p=2914


www.hardharderheavy.de Review

Als der Thrash Metal sich in Deutschland Mitte der 80er langsam aber sicher etablieren konnte, waren Necronomicon schon aktiv – immerhin gründete sich die bayerische Truppe um Shouter Freddy schon 1984 und veröffentlichte 1985 ihr durchaus ordentliches Debutalbum NECRONOMICON. Damit begannen sie ihre Karriere also in etwa zur gleichen Zeit wie heute als Vorreiterbands geltende Interpreten, beispielsweise Sodom, Destruction oder Kreator. Während genannten Bands damals aber noch eine furiose Karriere bevorstand, lief es für Necronomicon nicht so gut, da sie durch verschiedene unglückliche Umstände mächtig ausgebremst wurden. Zwar erschienen bis 1988 noch zwei weitere Platten, auf denen sich Necronomicon deutlich steigern konnten, doch danach war erst mal Schluss, da Necronomicon von ihrem damaligen Label übers Ohr gehauen wurden und daraufhin den Vertrag kündigten. Bis 1993 lagen die Rechte an der Band noch beim Label, so dass Bandchef Freddy – mit komplett ausgetauschter Begleitmannschaft – erst dann wieder neue Songs unter dem Namen Necronomicon veröffentlichen konnte. Doch auch das Album SCREAMS stand unter keinem guten Stern und die Band musste erneut einige Jahr pausieren. Doch 2004 sollte sich Necronomicons Schicksal endlich zum Positiven wenden. Das 5. Album CONSTRUCTION OF EVIL kam in die Läden, verkaufte sich ganz ordentlich und auch die Pressekritiken waren vielversprechend. Gleiches gilt auch für den 2008 erschienenen Nachfolger REVENGE OF THE BEAST, auf dem sich Necronomicon nochmals steigern konnten. Ob sich der Aufwärtstrend in Necronomicons Karriere mit der neuen Scheibe INVICTUS weiter fortsetzen kann, wird sich Ende Januar zeigen. Wie es um Necronomicon im Jahr 2012 qualitativ beschienen ist, kann dagegen schon jetzt geklärt werden.
Aller Anfang ist meistens schwer, im Falle von INVICTUS aber eher hart – mit dem Opener "Invictus" legt die süddeutsche Band nämlich ein ordentliches Brett vor, das Thrashfans Freudentränen in die Augen treiben wird. In extrem hohen Tempo geht die Band hier zu Werke und vergisst dabei bei aller Härte auch die Melodien nicht. Die Gitarren krachen, Shouter Freddy schreit sich die Seele aus dem Leib, kleinere instrumentale Zwischenspiele sorgen für Abwechslung – so und nicht anders muss gelungener Thrash Metal klingen. Alles in allem handelt es sich somit um den perfekten Einstieg ins Album. Auf ähnlich hohem Level wird das Album mit einem weiteren knüppelharten Nackenbrecher namens "Unleashed" fortgesetzt. Necronomicon bieten hier Thrash Metal typisch deutscher Prägung, der aber doch mit einer dezenten eigenen, leicht düsteren Note versehen wurde.
Auch "Bloody Bastards" ist ähnlich hart ausgefallen wie die ersten beiden Songs, erreicht deren Niveau aber nicht, da er etwas zu eintönig ausgefallen ist und zu wenig Abwechslung bietet.
Im Intro zu "Thoughts running free" schalten Necronomicon dann mal einige Gänge runter bis in den Midtempo-Bereich – nur um nach kurzer Zeit wieder Vollgas geben. Im Laufe des Songs ändert sich das Tempo noch das eine oder andere Mal, was dem Titel einen Zacken mehr Abwechslungsreichtum verleiht als dem letzten Titel. Dennoch – das Niveau der beiden ersten Kracher bleibt auch hier unerreicht.
Dass die Band ihr Pulver aber noch nicht verschossen hat, beweist dann der melodische Power-Thrasher "Unconquered", der alle wichtigen Zutaten für einen hochklassigen Titel – inklusive der einen oder anderen interessanten Melodie – bereithält. Necronomicon können hier qualitativ endlich wieder an die ersten Songs anschließen.
Ein atmosphärisches, düsteres Intro eröffnet den nächsten Titel, welcher, passend zur Stimmung, "Upon black Wings", betitelt wurde. Im weiteren Verlauf entwickelt sich der Song dann aber zu einem typischen, recht melodischen Thrash Metal-Song in Reinkultur, der recht eingängig und abwechslungsreich gestaltet ist und durchaus zu den besseren Liedern des Albums gehört.
Durch und durch düster mutet dagegen "Face to the Wall", an, wo Necronomicon zur Abwechslung mal weitgehend im Midtempo agieren und sich nur in kurzen Zwischenpassagen zu Speedattacken hinreißen lassen. Nachdem das Album zuletzt qualitativ zwar durchaus überzeugen wusste, hier und da aber auch – bedingt durch das durchgängig hohe Tempo - etwas gleichförmig wirkte, bringt dieser Song nun die nötige Abwechslung ins Spiel.
"Pandora’s Box" steht dann wieder für Uptempo-Thrash in Reinkultur und so langsam zeigen sich leider die ersten Ermüdungserscheinungen. Dies soll nicht bedeuten, dass der Titel schlecht wäre, doch setzt er sich zu wenig von den meisten anderen Songs des Albums ab.
Glücklicherweise geht "Before the Curtain falls" dann aber mal in eine ganz andere Richtung. Dieser Song ist extrem melodisch ausgefallen und weist im geigenunterstützten Intro sogar balladeske Züge auf. Im weiteren Verlauf entwickelt sich der Titel zu einem hochmelodischen, leicht rockigen Midtempokracher, bei dem Necronomicon dann doch noch eine andere musikalische Facette zeigen. Neben dem Opener ist dies eindeutig der stärkste Song der Platte. Gleich im Anschluss haben Necronomicon mit der Neuaufnahme des schon auf dem Debutalbum der Band enthaltenen Thrash-Krachers "Possessed by Evil (2011)" noch einen weiteren starken Titel in Petto, bei dem die Band noch einmal alle Register ihres Könnens zieht und der Scheibe damit einen würdevollen Abschluss bietet.
Der reguläre Teil der Platte wäre damit besprochen, doch die limitierte Digipak-Edition hat mit der balladesken, sehr atmosphärischen Unplugged-Nummer "Possessed again..." sowie dreier Liveaufnahmen der Bandklassiker "Magic Forest", "Nightstalker" und "Hills of Death" noch vier durchaus ansprechende Bonus-Tracks zu bieten, welche die Gesamtspielzeit des Albums damit auf über 70 Minuten bringen.
Fazit: Mit INVICTUS lassen Necronomicon das Jahr überaus furios beginnen. Das Album bietet ein ganzes Füllhorn an gutklassigen, knüppelharten Thrash-Nummern deutscher Prägung. Das Level der beiden Vorgängerscheiben kann die Band damit auf jeden Fall übertreffen und fast ist man schon dazu geneigt, das Album als eines der ersten Top-Highlights des Jahres anzupreisen. Ein wichtiger Kritikpunkt spricht jedoch leider dagegen, da das Album streckenweise, bedingt durch das fast durchgängig hohe Tempo, etwas zu gleichförmig klingt. Erst gegen Ende bringen Necronomicon mit einigen Midtempo-Nummern dann doch noch die dringend benötigte Abwechslung ins Spiel. Damit wären die Negativpunkte aber auch schon abgehakt und prinzipiell sollte dieser kleine Schönheitsfehler keinen Thrash-Fan davon abhalten, sich INVICTUS ins Regal zu stellen, da das Album durchgängig routinierten, sehr ansprechenden Thrash Metal in Reinkultur zu bieten hat. Wenn Necronomicon beim nächsten Mal noch stärker auf Abwechslung setzen, dann wird auch eine Note im absoluten Top-Bereich möglich sein, für dieses Mal gibt es jedenfalls erst mal bombenfeste fünfeinhalb Punkte.

http://www.hardharderheavy.de/review_rezension/review_necronomicon.shtml


www.metalblaze.at Review

Diese Band ist ein gutes Beispiel dafür, dass wenn vieles schief läuft, man trotzdem die Ärmel hochkrempeln und nochmal richtig rangehen muss. In ihrer Bandgeschichte haben die Jungs von Necronomicon viele Hochs und Tiefs erlebt und waren jahrelang kurz vor dem Aus. Aber gibt ein richtiger Thrasher deswegen auf? Niemals! Und so rappelte sich die Band um Gründungsmitglied FREDDY wieder auf und startete 2004 mit einem neuen Album und noch mehr Motivation durch. Die Fans waren begeistert und so freut es mich umso mehr euch heute das neue Album Invictus vorstellen zu dürfen. Von Anfang an fesselt einen der Sound und die Geschwindigkeit des Albums, typisch Thrash und noch dazu schön oldschoolig, so muss Thrash Metal klingen. Gesangtechnisch gibt es auch nichts zu bemängeln und durch gut eingespielte Intros und Shouts während der Songs werden die Tracks auch nicht langweilig. Man merkt das die Band Erfahrung hat und so klingen die Songs fast perfekt aber immer noch schön dreckig. Ab und an ein Tempowechsel fesselt den Hörer bis zum Schluss des Silberlings. Zusätzlich zu den „normalen“ Tracks gibt es auf dem DigiPack noch 4 Live Tracks und einen Bonustrack, welcher Unplugged eingespielt wurde. Fazit: Wenn ihr auf Thrash Metal steht, ist dieses Album absolut Pflicht. Alle anderen werden etwas verpassen wenn sie sich nicht zumindest ein paar Songs reingezogen haben.

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www.bleeding4metal.de Review

NECRONOMICON sind trotz fast dreißigjährigen Bestehens in Deutschland erstaunlich unbekannt. Dabei haben die Thrasher aus Süddeutschland bereits nicht nur einiges an Demos, sondern auch bereits 6 Alben veröffentlicht, das letzte vor 4 Jahren. Vielleicht ist dies den vielen Steinen geschuldet, die NECRONOMICON im Laufe der Jahre in den Weg gelegt wurden. Dass dennoch immer weitergemacht und sich nach mehreren Jahren Pausen regelmäßig aufgerappelt wurde, spricht dabei für die Band. Mit "Invictus" liegt nun die siebte Scheibe der Truppe um Gründungsmitglied, Gitarrist und Sänger Freddy vor.
Wie auch bei der letzten Scheibe erwartet die Fans eher moderner Thrashmetal, dem die "Drei-Akkorde-rauf-und-runter"-Nähe zu den Wurzeln des Thrashs fehlt. Es erwarten den Hörer ordentlich abgemixte Riffs mit vollem Klang. Dabei wird das Rad nicht neu erfunden, aber Melodie und Rhythmen sind eingängig. Geblieben als unverkennbares Markenzeichen ist die Stimme von Urmitglied Freddy, die besser den thrashigen Stil nicht repräsentieren könnte - ohne dabei altbacken zu wirken. Der Titelsong 'Invictus' hat mich zu Beginn allerdings nicht vom Hocker gehauen. Zu gleichförmig die Riffs und zu platt die Melodie. Das hinterdrein gerufene "Invictus!", mehrfach wiederholt, brauchte ich auch nicht unbedingt, aber derlei Firlefanz ist ja modern. Im Prinzip steckt in diesem Song auch schon die ganze Negativ-Kritik an der Scheibe, denn danach steigert sich die Hörlaune von Song zu Song. 'Unleashed' besticht dabei mit treibenden Rhythmen, geprägt nicht etwa von Doublebass-Einlagen, sondern von den rasant bearbeiteten Toms. Fast noch oldschool der Track. Eingebrannt hat sich allerdings bereits nach wenigen Durchgängen vor allem 'Bloody Bastards', da der Refrain nicht nur zum Mitzucken einlädt, sondern volle Möhre mitgegrölt bestens für den Aggressionsabbau geeignet ist. 'Unconquered' besticht hingegen mit einer friedlich gezupften Gitarrenpassage, deren ruhige Atmosphäre durch die bedrohlich tiefe Stimmfärbung jäh beendet wird. Passend zum Songtext. 'Upon Black Wings' ist dann recht ausgewiesen etwas für TESTAMENT-Fans, wobei gerade die Hörer der ersten Stunde der Band mit NECRONOMICON gut leben können sollten. Darauf folgt mit 'Face to the Wall' der nächste Ohrwurm, dessen Riffing mehr in Richtung Midtempo geht. Die Gangart wird insgesamt schwerer und die Doublebass bekommt passagenweise ihren großen Einsatz. Nach wie vor hallt der Refrain in meinem Ohr, steht er doch im Kontrast zu den irre schnell rausgehauenen Strophen. "Invictus" bietet aber nicht nur Neues, sondern mit 'Possessed by Evil' auch einen neu aufgenommenen Klassiker, Fans der frühen Jahre dürften sich darüber freuen. Trotz des sauberen Mischs wirkt die Version nicht zu steril, und die neu eingespielten Gitarren verleihen dem Song mehr Kraft. Mit 'Before the Curtain Falls' hat sich im Übrigen auch beinahe so etwas wie eine Ballade auf "Invictus" geschlichen - geht gut ins Ohr und lädt zum Mitsingen ein.
Fazit: "Invivtus" wirkt um einiges ausgereifter als der unmittelbare Vorgänger "Revenge of the Beast". Zwar schlagen NECRONOMICON einen eher moderneren Weg in der Sparte des Thrashmetal ein, heißt aber nur, dass das Quartett nicht auf den Pfaden des Oldschool verweilt. Mit zwei, drei echten Ohrwürmern lohnt sich der Silberling durchaus, und in der Digipack-Version sind noch 4 Live-Mitschnitte enthalten. TESTAMENT-Fans dürfen beherzt zugreifen, genauso wie diejenigen, die LIVING DEATH nachtrauern. Alle Käufer der Erstauflage erwartet übrigens noch eine Unplugged-Version von 'Possessed Again...', die sich mehr als lohnt.
Anspieltips: 'Bloody Bastards', 'Face to the Wall', 'Before the Curtain Falls'
Gesamtwertung: 8.5 Punkte

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allover-ffm-rock.de Review

Die süddeutschen Thrasher bekamen bei ihrem gleichnamigen Debüt 1986 bei vielen nicht mehr als ein müdes Lächeln gheschenkt, aber für mich waren die Jungs um das einzig verbliebene Gründungsmitglied Freddy schon damals einfach nur geil und auch nach so langer Zeit, wenn auch einige Pausen dazwischen waren, sind NECRONOMICON in Sachen Thrash immer noch eine Macht für mich.
Auf der neuen Scheibe ist es auch gleich der Titelsong, der nach einem kurzen Intro Part gleich volles Rohr rotzt, die Nummer hat eine explosive Mischung aus voll nach vorne treibenden und Mid Tempo Parts und kann zudem mit der ganz ruhigen Passage vor dem klasse Solo absolut punkten. So folgt mit "Unleashed" die nächste Thrash Salve, die nicht nur von den Drums her drückt wie die Sau, sondern auch mit dem fetten Riffing so richtig geil alles umsägt, was im Weg steht. Zudem sind die im Tempo etwas gedämpfteren Passagen mit knallenden Double Bass Attacken volle Lotte geil ohne Ende. Mit den nicht ganz so schnell rennenden "Bloody Bastards" schrauben NECRONOMICON einem einfach die Birne ab, Thrash pur und mit diesem Mix aus old school Touch und modern angehauchten Einflüssen der Süddeutschen macht sich dieser Track unglaublich stark. Noch genialer wird es für mich bei "Thoughts Running Free", das in seinem Mid Tempo Thrash einige klassich metallische Einfschübe zu bieten hat und dann im Laufe der Spielzeit sich zu einer puren Thrash Salve steigert. "Unconquered" ist auch nicht unbedingt schnell, aber intensiv wie die Sau und Freddy kommt im Gesang das schon ein Stück an Lemmy dran. Wenn dann aber die NECRONOMICON Trademarks (Top Thrash) wieder aufblitzen, ist alles, wie man es als Fan der Band liebt. Mit einem düsteren Intro Part startet "Upon Black Wings", das die Band danach etwas verspielt, ja sogar leicht melodisch dastehen läßt. Mit einer ganz düsteren Schlagseite beginnt "Face to the Wall", das sich auch zäh und derb aus den Boxen quält, aber immer wieder mit geschickten Tempowechsel und einem starken Solo zu bestechen weiß. Dafür geht es mit "Pandoras Box" voll auf die Zwölf, aber auch hier schaffen es NECRONOMICON immer wieder, mit Breaks und variablem Tempo das Interesse und die Intensität hoch zu halten. Kaum zu glauben, aber sanfte Geigenklänge eröffnen "Before the Curtain Falls" und mit dem sanften Gesang von Freddy ist hier fast so was wie eine Thrash Ballade am Start. Klar dürfte aber jedem sein, dass NECRNOMICON hier noch eine volle Schippe drauf legen und es wie gewohnt hart und stark von Statten geht. Meine Fresse, mega geiler geht es wohl nicht, denn mit "Possessed By Evil" bringen NECRONOMICON ihren Klassiker vom Debüt Album in 2012‘er Gewand und macht mich als old school und Die Hard Fan der Band richtig froh und wenn dann "Possessed Again" dann auch noch in der Unplugged Version ertönt, ist man total aus dem Häuschen. Die reguläre CD ist nun zu Ende, aber wer schnell ist und sich die Digi Pack Version zulegt, kriegt mit "Magic Forrest", "Night Stalker", "Hills Of Death" und "On Pain Of Death" noch vier Live Bonus Tracks, die in Rußland aufgenommen wurden und richtig gute Qualität haben, noch ordentlich was oben drauf.
Ich frage mich immer noch, wie groß NECRONOMICON heute wären, wenn da nicht die langen Pausen gewesen wären. Geil war die Band schon immer und das stellt auch die neue CD klar unter Beweis, ich behaupte mal , Freddy und Co. sind auch heute noch immer das, was der Thrash Fan braucht und die Band ist für mich auf einer Ebene mit Kreator und Destruction einzuordnen.

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Wieviel Unglück kann eine Band ertragen? Wenn es nach NECRONOMICON geht, eine ganze Menge. Seit inzwischen 28 Jahren ist Gitarrist und Vokalist Freddy mit seiner Band unterwegs, das gegenwärtige Line-Up rekrutiert sich aus Musikern, die im Laufe der letzten zehn Jahre dazugestoßen sind. 28 Jahre sind eine verdammt lange Zeit und aus dem Metalkundeunterricht wissen wir, dass NECRONOMICON damit zur ersten Generation der deutschen Thrasher gehören, sie sind also unmittelbare Geschwister von Bands wie DESTRUCTION, KREATOR oder SODOM. Nur leider ist ihr Name auf nicht ansatzweise so vielen Kutten und Shirts vertreten, wie es beim genannten Dreigestirn der Fall ist. Zur Erklärung kann man nur sagen, dass das Schicksal sich einfach gegen diese Jungs aus Lörrach gestellt hat und sich dabei nach Kräften bemühte, ihnen ans Bein zu pissen. Unzuverlässige Labels, Line-Up-Probleme und abgebranntes Equipment zum Trotz gibt es sie immer noch. Und 2012 ist wieder mal ein neues Album fällig, inzwischen das siebte.
Führt man sich "Invictus" zu Gemüte, dann hört man, dass hier die blanke Auflehnung gegen die Ungerechtigkeiten des Lebens zur größtmöglichen Tugend geformt wurde. "Unbesiegt" heißt der Titel in übersetzter Form und diese Herren haben sich wahrlich nicht unterkriegen lassen. Stattdessen hauen sie ein Album raus, das so frisch und energetisch klingt, wie man es sich nur wünschen kann. NECRONOMICON spielen Thrash der alten Schule, reichern diesen aber immer wieder mit kleinen Fingerzeigen in Richtung Heavy Metal an. Der Ohrwurmfaktor, der dabei entsteht, ist beträchtlich. Schon nach wenigen Durchläufen ist jedes einzelne Stück unwiderruflich beim Hörer hängengeblieben und grüßt beim neuerlichen Auflegen wie ein guter alter Bekannter. "Invictus" macht großen Spaß und die Spielfreude der Herren steckt einfach an. Ob es solche Uptempo-Granaten wie "Invictus" oder "Possessed by Evil" sind, ob die auffällige Thrash-Power-Ballade "Before the Curtain Falls" oder eine beliebige der anderen Nummern, hier wird ausschließlich Qualität abgeliefert.
Bei alledem ist die Produktion auch noch vorbildlich ausgefallen, modern und druckvoll. Wenn man sich beim Kauf für die Digipack-Variante entscheidet, gibt es sogar noch einen Haufen Bonusmaterial in Form von vier älteren Nummern, die live in Russland aufgenommen wurden und einer Akustikversion des Stückes "Possessed Again" vom 2004er Album "Construction of Evil". Was bleibt? Die Tatsache, dass "Invictus" unglaublich viel Spaß macht. Dass NECRONOMICON hiermit mehr als bloß einen Achtungserfolg für schier unglaubliches Durchstehvermögen feiern können. Und natürlich die Hoffnung darauf, dass dieses Album die verdiente Aufmerksamkeit bekommt.

http://www.bloodchamber.de/cd/n/8423/


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